Theater Michoels

NEWS

Unser Verein ist zurück in der Südstadt!
Nach fast dreijähriger Umbauphase des ganzen Gebäudes, haben wir in einem
Wohn- und Geschäftskomplex der GAG Immobilien AG in der Annostraße eine kleine Bühne errichtet.

Das empfinden wir als ein bereicherndes Novum für unsere ganze Stadt Köln!
Ab Dezember inszenieren wir dort wieder das Theaterstück "Lea - ich gehe zu mir" für unsere große Deutschlandtournee.

Programm und Termine der neuen Staffel der Kulturreihe „Jüdische Impressionen 6 2016/2017 hier in Kürze!!!


RÜCKBLICK

Jüdische Impressionen 5 – 2013/2014

Die Aufführungen des Theaterstückes: „Lea - ich gehe zu mir“ bildeten den feierlichen Auftakt der fünften Staffel
der beliebten Kölner Kulturreihe "Jüdische Impressionen" im
10 Jubiläumsjahr mit einem ganz besonderen Projekt:

Lea – ich gehe zu mir

„Lea – ich gehe zu mir“ ist der Titel der neuen Produktion, ein Tribut an das literarische Lebenswerk der Königin der neuen hebräischen Literatur,
der Dichterin und Schriftstellerin Lea Goldberg (1911-1970).

Die Theater Hommage an Lea Goldberg ist eine mehrschichtige Kollage aus Musik und Liedern, Gedichten, Szenen als Auszüge aus ihren Büchern,
Tagebüchern und sogar aus ihrem bekanntesten Kinderbuch, teils original mit deutscher Übersetzung, jedoch mehrheitlich auf ... Deutsch!

Auf der Bühne spielen, singen, rezitieren und musizieren:
Maren Pfeiffer, Victor Tabor, Alex Schneider und Volker Dorsch

Besonderer Gast:
Geigenvirtuose Prof. Igor Epstein

04., 05., 06. und 07. Dezember 2013
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Tickets im Vorverkauf: www.koelnticket.de 0221-2801
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen!

Aufführungsort:
Theatercafe "Kultura" im Interkulturellem Zentrum der Weltmusik Akademie e.V.
Annostraße 27-33 50678 Köln Tel.: 0221-251669
Email: info@theatermichoels.de
Web: www.theatermichoels.de
Infotel.: 0221-25 16 69

Mit freundlicher Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland
und des Kulturamts der Stadt Köln


Lea – ich gehe zu mir


Presseplätze: Nur mit Voranmeldung


Weitere Informationen:
Deutsche Übersetzung: Daniela Shefi, Gundula Schiffer, Alex Schneider, Victor Tabor, Maren Pfeiffer, Miriam Scheuer und Wera Lewin, J. Th. Hantke.
Regie: Victor Tabor Musikproduktion: Peter Wi

Bühnenbild: Grigory Berstein
Technische Leitung, Licht/Ton: Dirk Brügelmann, Noise Toys Veranstaltungstechnik
Mit freundlicher Unterstützung von:
Herr Giddon Ticotsky (Verlag Sifriat Hapoalim) und
Herr Yair Landau (Nachlassverwalter von Lea Goldberg)



Die Kulturreihe „Jüdische Impressionen 4
unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Köln Herrn Jürgen Roters fand
in den Monaten November-Dezember 2010 ihre Fortsetzung.

Bildende Kunst, Barock- Klassische- und Klezmermusik, Theater und Literatur sind die Säulen der Reihe.
Dank der vielen Gäste werden Perlen der jüdischen Weltkultur das kölner Kulturleben auf ein Neues bereichern.

Bildende Kunst
„(Ge)Zeiten“Ausstellung des Malers und Künstlers Grigory Berstein.
Wasser, das ursprüngliche Lebenselement und Zeit als Synonym des Lebens. Geschaffen am zweiten Schöpfungstag, umarmt es das Festland.
Wir hören die schweren Schritte der Zeit.Seit jeher, über alle Zeiten und Kulturen hinweg, ist das Wasser ein wichtiger Symbolträger der menschlichen Gedankenwelt:
Leben und Tod, Bewegung und Ruhe, Liebe, Weisheit, Größe und Schwäche. All dies findet Ausdruck in den vielfältigen Erscheinungsformen des Wassers und der Zeit!
Die Ausstellung von Grigory Bertstein widmet sich diesen Elementen auf eine besondere Art. Die Arbeiten Bersteins – das sind die verflochtenen Unpässlichkeiten,
das sind Sequenzen voller Leidenschaft, Magie, voller fingerschnipsenden Lachens einerseits und gleichzeitig melancholisch wie die Zeit die wegfließt,
wie das Wasser. Der kritische Kommentar, die ästhetische Brillanz, Poesie und Humor sind in sich vereint. Neben seinen bedeutendsten Arbeiten aus dem vergangenen Jahrzehnt, wird erstmalig die Serie „Schwingungen“ der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Grigory Berstein (1948 in Moskau geboren) lebt und arbeitet seit 1991 als freischaffender Künstler und Grafiker in Köln.
Seine Arbeiten werden u.a. in öffentlichen und privaten Sammlungen in Sydney, St. Petersburg, Wien, Paris,
Stockholm, Moskau, New York und selbstverständlich in Köln ausgestellt. In dieser ganz persönlichen Retrospektive
werden insbesondere die jüdischen Wurzeln seines künstlerischen Stammbaumes sichtbar und somit auch seine eigenen.
03.11.2010 - 17.11.2010 studio dumont Breite Straße 72 50667 Köln (Eintritt frei)

Kabarett
Der Entertainer ROBERT KREIS mit seinem neuem Programm „Verehrt, Verfolgt, Vergessen“ - Nach dem gleichnamigen Buch von Ulrich Liebe.
Seit nunmehr 25 Jahren ist Robert Kreis der Konservator und Präsentator der Kunst des Kabaretts und der Unterhaltung der 20er und 30er Jahre,
die wie eine Titanic am Meeresboden versunkenen ist.

Im Gegensatz zu seinen Kollegen interessierten ihn „Der kleine grüne Kaktus“ oder „Veronica der Lenz ist da“ weniger.
Ihm haben es die Perlen der Kleinkunst angetan, die nie oder selten auf Schellackplatten oder anderen Zeitdokumenten erschienen sind.
Anhand des Buches “ Verehrt, Verfolgt, Vergessen” nimmt Robert Kreis das Publikum mit auf eine musikalisch-literarische Reise
durch die einmalige kreativ-verrückte Welt der jüdisch-deutschen Unterhaltungskunst und ihrer Künstler.

Mit ihren Lebensgeschichten und mittels ihrem Repertoire lässt Robert Kreis Künstler, wie Kurt Gerron, Paul O´ Montis, Alice Dorell, Max Ehrlich, Dora Gerson, Willy Rosen u.v.a. für einen Moment auferstehen.
Auch wenn uns das Schicksal vieler dieser Künstler heute noch erstarren lässt, setzt sich Robert Kreis
mit diesem Programm gegen das Vergessen dieser einmaligen Künstler und deren Kunst ein.
Im Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Obenmarspforten, 50667 Köln 04.11.2010 Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: €18,00 zzgl. VVK-Gebühr / Ermäßigt €15,00 zzgl. VVK-Gebühr Tickets im Vorverkauf: www.koelnticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen! AUSVERKAUFT

Kunst
„Beschneidung“

Eine Ausstellung der „Graphischen Sammlung“ im Wallraf-Richartz-Museum
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das jüdische Ritual der Beschneidung – ein Ritual, mit dem einst G“tt seinen Bund mit dem jüdischen Volk besiegelte.
Seit Jahrhunderten, von Martin Luther bis Sigmund Freud, hat dieses Erinnerungszeichen die Gemüter heftig erregt.
Anhand von vier außergewöhnlichen Darstellungen der „Beschneidung Christi“ von so berühmten Künstlern wie Albrecht Altdorfer, Albrecht Dürer, Hendrick Goltzius und Rembrandt kann die Umdeutung und christliche Überformung des jüdischen Rituals eindringlich vor Augen geführt werden.
Denn erst durch den Vorgang der Interpretation des Erinnerungszeichens als „Blutopfer Christi“ wurde die Beschneidung in der abendländischen Kultur überhaupt erst darstellungswürdig. So kann die Ausstellung zum Thema der Beschneidung die Deutungsmacht der Druckgraphik als eigenes Bildmedium anschaulich nachweisen.
05.11.2010 - 30.01.2011 Eine Ausstellung der „Graphischen Sammlung“ im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Obenmarspforten, 50667 Köln
Ansprechpartner: Dr. Thomas Ketelsen Tel. 0221/ 221-22395

Musik
„Alte und verbrämte jüdische Musik im Kerzenschein, an einem historischen Ort“

Vergangene Jahrhunderte werden auf faszinierende Art lebendig, wenn herausragende Künstler im Porticus in der Archäologischen Zone am historischen Kölner Rathaus Werke verschiedener Epochen präsentieren werden. Das Besondere ist der intime Charakter der alten Musik durch das historische Ambiente. Dieser sinnliche Musikabend voller Romantik wird von einem der besten klassischen Gitaristen Deutschlands, Michael Goldort (Gitarre) und Silke Glaser (Flöte) - wahre Meister der alten Musik-Szene - aufgeführt.
06.11.2010 um 21:00 Uhr; 22:00Uhr und 23:00 Uhr.Im Porticus in der Archäologischen Zone, am historischen Kölner Rathaus.
Tickets unter www.museumsnacht-koeln.de In Kooperation mit der „Langen Nacht der Kölner Museen“ und der StadtRevue

Konzert
„Träume für Cello und Klavier“
Mit Ramon Jaffé (Cello), Alexander Zolotarev (Klavier) und Gäste.
Ein Kammerkonzert gewidmet jüdischen Komponisten: E. Bloch, Don Jaffé, L. Berstein, G. Gerschwin, F. Mendelsohn-Bartholdy.

Ramon Jaffé stammt aus einer lettischen Musikerfamilie und sein Lebensweg führte ihn über Israel nach Deutschland. Als Meisterschüler war es ihm eine besondere Ehre, Sandor Végh bei seinem letzten großen Auftritt als Geiger im Großen Mozarteum zu Salzburg als Kammermusikpartner zur Seite zu stehen. Seither führten ihn unzählige Konzerte in die großen Häuser von Berlin, Amsterdam, Salzburg, Leipzig, Wien, München, London, Hamburg, Köln und an viele weitere Orte auf allen Kontinenten.
Parallel zu seiner Solokarriere widmet er sich zudem der Kammermusik als Mitglied des Mendelssohn Trio Berlin.
Alexander Zolotarev bereiste als konzertierender Pianist die halbe Welt und spielte als Solist mit den besten Orchestern in Japan, USA und in vielen europäischen Ländern, sowie bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim SWR, NDR, WDR, BBC, im russischen Staatsfernsehen, Radio Suisse Romande, RAI u. a. Mehrere CD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Können.

11.11.2010 studio dumont Breite Straße 72 50667 Köln Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: €12,00 zzgl. VVK-Gebühr / Ermäßigt €10,00 zzgl. VVK-Gebühr Tickets im Vorverkauf: www.koelnticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen!

Musik & Literatur
„Märchenhafte Muse“- eine Reise in die Welt der jüdischen Sinne
Ein anspruchsvoller Konzertabend mit dem bekannten Kölner Violin-Virtuosen Prof. Igor Epstein samt seinem Klezmer-Tov-Ensemble und der Theaterdiva und Erzählerin Maren Pfeiffer.

Anekdoten und Geschichten, humoristische Einblicke und tiefsinnige Pointen in klangvollem Wechselspiel mit gefühlvoller jüdischer Musik und vielschichtigen Klezmer-Melodien schaffen auf zauberhafte Weise eine Verbindung der Kulturen – von Ost bis West.
Die aus dem Rheinland stammende Theaterdiva Maren Pfeiffer und der aus Litauen stammende Violinist Igor Epstein haben für diesen Abend den Reichtum gesprochener und musizierter Sinne ihrer Heimat und ihrer jüdischen Herkunft zu einem exklusiven Abendprogramm zusammengefügt – einander fordernd, einander fördernd, einander ergänzend.
17.11.2010 studio dumont Breite Straße 72 50667 Köln Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: €14,00 zzgl. VVK-Gebühr / Ermäßigt €11,00 zzgl. VVK-Gebühr Tickets im Vorverkauf: www.koelnticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen! AUSVERKAUFT

DEZEMBER 2010

"LEA - ich gehe zu mir..." Aufzeichnung des Tributprogramms, für die im Rheinland promovierte und dann in Israel zur "Queen der Neuen Hebräischen Literatur" avancierte

"Nationaldichterin" - Leah Goldberg.

Vom Theater Michoels, unter der Regie von Victor Tabor inszeniert und im Rahmen der diesejährigen Reihe als Hörspiel produziert und augfezeichnet.
Die Pressevorschau findet am 12 Dezember 2010 um16:00 Uhr statt.
Anmeldung und Interviewanfragen unter der folgenden Telefonnummer:

0221-25 16 69 Email: info@diejuden.de


Der erste Teil der Jubiläumsstaffel "Jüdische Impressionen 4" 2009-2010 hat mit der Ausstellung

„Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“
(30.10.2009 - 17.01.2009)

im Deutschem Sport & Olympia Museum begonnen

(Im Zollhafen 1 50678 Köln Tel.: 0221-33 609-0)

Info zur Ausstellung:

Sie waren Pioniere des Fußballs. Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre haben den Fußball in Deutschland populär gemacht. Sie wurden umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder im Sinne des sportlichen Gedankens des Fairplay. Ihre revolutionären Visionen und Methoden setzten Maßstäbe, die damals von engstirniger und nationalistischer Seite angeprangert wurden.

1933 waren ihre erfolgreichen Karrieren schlagartig beendet. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten und sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten Juden nie wieder eine vergleichbare Rolle im deutschen Fußball spielen. Ihre Verdienste wurden verdrängt und gerieten in Vergessenheit. Das Centrum Judaicum will mit seiner Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden“ dieses Kapitel deutscher Fußballgeschichte wieder in Erinnerung rufen.

Weitere Veranstaltungen im NS-Dokumentationszentrum EL-DE-Haus:
Appellhofplatz 23-25 50667 Köln

Am 12.11.2009 um 19:30 Uhr „Ein ganz gewöhnlicher Jude“ – von Charles Lewinsky .
Ein Monospektakel mit dem Theatermacher und Schauspieler Andreas Schmid. Regie: Bastiane Frank
Der Bestsellerautor Charles Lewinsky (»Melnitz«) verwebt in diesem scharfsinnigen Theaterstück
jüdisch-deutsche Geschichte mit der zeitgenössischen Identitätssuche im Einwanderungsland Deutschland.

Am 23.11.2009, anlässlich einer Schulleiterkonferenz, hat unser Verein und die "Weltmusik, Klezmer & Ästhetik Akademie; Integration- und begegnungszentrum e.V., in Kooperation mit dem Schulamt der Stadt Köln eine Auftaktveranstaltung des Projektes „Jüdische Kultur – bewahren für die Zukunft“ durchgeführt.
Das Projekt ist deutschlandweit erstmalig und soll in weiterführenden Schulen in Köln und in ganz Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Dieses Projekt vermittelt eine neue Sichtweise der jüdischen Kultur und dient die Betrachtung, der gesellschaftlichen, sozialen und religiösen Stellung der Juden in Deutschland als Brückenschlag zur Lösung der Identifikationsproblematik der Schüler mit Migrationshintergrund.

Es wird sowohl den Schülern als auch den Lehrern die einmalige Chance geboten die jüdische Kultur und das Judentum durch Musik, Theater und gemeinsame Geschichte, als Teil des eigenen kulturellen Selbstverständnisses zu erleben

Am 10.12.2009 um 19:00 Uhr Tanya Uri präsentiert "Die Seelen meiner Verwandten"
Multimediaperformance Gewissen Der jüdische Familienachlass Ury-Unger - verloren im Stadtarchiv.
Als Autorin, Aktivistin, und in Ihrer Photographie, Installationen, Performance und Videokunst beschäftigt sich Tanya Ury mit Fragen der jüdisch-deutschen Identität,
dem Umgang der deutschen Gesellschaft mit ihrer Geschichte.

Das inzwischen mit eigener Tradition behaftete Konzertprogramm aus der Reihe „Klezmer - Musik mit Herz“, das am 01.11.2009 im Integration- und Begegnungszentrum Annostraße stattfand, war wie erwartet ausverkauft und wir mussten aus Platzgründen viele Interessierte nachhause schicken.

Programm der vorangegangenen Staffel der Kulturreihe "Jüdische Impressionen 3" 2008

Erleben
„Klezmer - Musik mit Herz“
Es spielt ein Ensemble der Dozenten der Weltmusik, Klezmer und Ästhetik Akademie unter der Leitung des Geigenvirtuosen
Prof. Igor Epstein
5 November 2008 Integration- und Begegnungszentrum Annostraße 27-33 50678 Köln
Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr Eintritt: € 10,- Ermäßigt: € 7,-
Nur Abendkasse

Fühlen
„...'S brent, Bridderlech,'s brent“

ein Monospektakel in drei Akten von Sholem Aleichem mit dem legendären Rafael Goldwaser
Leiter des jiddischen „Lufttheater“ Strassburg. Ein Schauspieler der „guten alten Schule“ der so gegenwärtig spielt, dass selbst Nichtkenner zu Jiddisch-Fans avancieren.
15 November 2008 Internationales Zentrum Stolzestraße 1a 50674 Köln
Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr Eintritt: € 12,- zzgl. VVK-Gebühr / Ermäßigt: € 10,- zzgl. VVK-Gebühr Abendkasse: € 15,-
Tickets im Vorverkauf: www.koelnticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen!

Staunen
„Moderne-Retro-Kunst“
www.sand-media.com
Ausstellung des Ausnahmekünstlers Ira Marom
15 November – 7 Dezember 2008 im Haus der Architektur Köln – täglich 11:00-19:00 Uhr
Josef-Haubrich-Hof 2 50676 Köln (Am Neumarkt, VHS Gebäude)
Eintritt: frei

Erzählen
„Großmama packt aus“

Szenische Lesung aus den Bestseller Roman von Irene Dische mit den Theaterdiven
Ursula Michelis und Maren Pfeiffer. Frech, lebensklug und kurzweilig ist dieses Duett der Generationen – in den erzählten Geschichten auf der Bühne.
16 November 2008 2008 Integration- und Begegnungszentrum
Annostraße 27-33 50678 Köln
Einlass: 16:00 Uhr Beginn: 17:00 Uhr Eintritt: € 10,- / Ermäßigt: € 7,- Nur Abendkasse

Wahrnehmen
Werkschau von Tanya Ury
Die Performance- und Multimediakünstlerin, unternimmt einen Streifzug ihres künstlerischen Schaffens:
Fotos-Videos-Kurzgeschichten...
7 Dezember 2008 Arkadas Theater / Bühne der Kulturen Platenstr-32 50825 Köln
Beginn:18:00 Uhr Eintritt: € 12,- Ermäßigt: € 10,-
www.arkadastheater.de

Erinnern
„Jiddischland“

Geschichten und Lieder zwischen Schatten und Licht, mit dem Sänger und Komponisten Manfred Lemm und Fred Patzelt (Klarinette).
Mit Witz, Liebe und Charme erweckt der Barde das vertraute Liedgut zum neuen Leben und zwischen Freude und Melancholie besticht er mit erstaunlicher Ehrlichkeit.
7 Dezember 2008 Internationales Zentrum Stolzestraße 1a 50674 Köln
Einlass: 16:00 Uhr Beginn: 17:00 Uhr Eintritt: € 12,- zzgl. VVK-Gebühr / Ermäßigt € 10,- zzgl. VVK-Gebühr Abendkasse € 15,-
Tickets im Vorverkauf: www.koelnticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen!

In Zusammenarbeit mit:
GAG Immobilien AG
„Welt-Musik, Klezmer & Ästhetik Akademie Integration- und Begegnungszentrum e.V.“
Caritasverband für die Stadt Köln e.V.


"Klang - volle Erzählungen"

Vom 4. März bis 1. April 2007 fanden die dritten Jüdischen Kulturtage in 14 Städten und 9 Jüdischen Gemeinden in der Rheinregion statt.

Die Veranstaltungsreihe stand unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Frau Charlotte Knobloch und fand Unterstützung durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers.

Ein herausragendes Ereignis der Jüdischen Kulturtage 2007 www.juedische-kulturtage-rheinland.de hat der„Verein zur Förderung der jüdischen Kultur e.V.“ am 25. März im Straßenbahn-Museum Thielenbruch der Kölner Verkehrs-Betriebe AG veranstaltet, mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Köln
sowie der Kölner Verkehrs-Betriebe AG.

„Klang-volle Erzählungen – eine Reise in die jüdische Gefühlswelt“ - ein anspruchsvoller Konzertabend mit dem bekannten jüdischen Erzähler Alexander Kostinskij aus München und dem Kölner Violin-Virtuosen Prof. Igor Epstein samt seinem Klezmer-Tov-Ensemble in stimmungsvollem Museums-Ambiente inmitten einer Ausstellung historischer Straßenbahnen von 1911 bis heute. Anekdoten und Geschichten, humoristische Einblicke und tiefsinnige Pointen in klangvollem Wechselspiel mit gefühlvoller jüdischer Musik, zauberhaften Weisen und vielschichtige Klezmer-Melodien schaffen eine Verbindung der Kulturen und Religionen – in Ost und West, von Nord und Süd.

Der Kölner Konzertabend “Klang-volle Erzählungen“ – avancierte sich zu einer Sensation und zur lebendigsten Manifestation des Interesses des Kölner Publikums an jüdischer Kultur - Tickets waren innerhalb von 2 Tagen ausverkauft, fast 100 Zuschauer konnten leider nicht am Konzert teilnehmen wegen Platzmangels (trotz 520 Sitzplätze).

Auch die zahlreichen erschienenen Würdenträger und politische Prominenz, sowie Religionsvertreter und Vertreter der Medien zeigten sich sichtlich gerührt
und dankten begeistert den Künstlern und den Organisatoren mit langen “Standing Ovations".


„Welt-Musik, Klezmer & Ästhetik Akademie e.V.“

Am Donnerstag den 20. Oktober 2005 um 11:00 Uhr haben die Initiatoren - Prof. Igor Epstein, der Künstler, Designer und Grafiker Michael Blechman und der Musiker und Entertainer Alex Schneider,
vom Vorstand des Vereins zur Förderung der jüdischen Kultur e.V., - feierlich die „Welt-Musik, Klezmer & Ästhetik Akademie e.V.“ im Integration- und Begegnungszentrum Annostraße eröffnet, Deutschlands erste institutionell und konfessionell unabhängige jüdische Bildungsinstitution.
Lesen Sie mehr dazu auf der Klezmer Akademie Seite (hier klicken)

"Die Juden" mit großartiger Premiere!
Erfolgreiche Show vor vollem Haus am 16.10.2005 im Schauspiel Köln

"Wer ins Schauspielhaus geht, zumal in eine Vorstellung welche"Die Juden“ heißt, der bekommt, deutsche Geschichtsaufarbeitung hin oder her, ein irgendwie komisches Gefühl. So ging es nicht nur dem Autor dieses Artikels, sondern auch den rund 800 Besuchern im nahezu ausverkauften Kölner Schauspielhaus. Doch bei dem musikalischen Kabarett "Die Juden“ von und mit Alexander Schneider und Victor Tabor, dauerte dieses unbestimmt komische Gefühl allerdings nur wenige Sekunden, danach war nur noch Schmunzeln, Grübeln und Lachen angesagt.“

Diese einfühlsame Rezension im DaCapo-Magazin zur Premiere am 16. Oktober 2005 mag stellvertretend stehen für die Gefühle eines Großteils der Zuschauer, vielleicht auch für die meisten Juden und Nichtjuden in Deutschland.

Ist es verwunderlich, dass Nichtjuden und Juden wieder gemeinsam lachen? Ist es mutig oder gar übermütig, Juden und Nichtjuden gleichermaßen zu kitzeln mit diesen gerade für die Bühne dankbaren Klischees: Juden und Geld, Juden und die Mamme, ihre Hypochondrie oder die nie endende Schicksalsgläubigkeit?

Ist es "en vogue", heute in Deutschland mit einer Show "Die Juden“ auf die Bühne zu gehen und keine schrecklichen Schwarz-Weißbilder deutsch-jüdischer Historie zu zeigen? Ist es Verharmlosung der Vergangenheit, sich des scheinbar vergessenen Schönen der jüdischen Kultur in unserem Land zu besinnen, dem großen Reichtum von Worten, Gefühlen und traumhafter Musik sentimentale Referenz zu erweisen?

Wir halten es an der Zeit, diese "dünne Haut“, wie Victor Tabor es im Interview bei Radio Köln ausdrückte,
"ein wenig zu kratzen“. Dies machen wir auf unterhaltsame Art und Weise. Denn was wir auf der Bühne zeigen, ist Entertainment und soll den Zuschauern in erster Linie Spaß machen. Der große Zuspruch und dankbare Applaus unserer Zuschauer zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, das Lächeln von einst wieder zu teilen.

So hatte auch Beatrix Lampe vom Kölner Stadtanzeiger eine "ebenso komische wie lebenskluge und hintersinnige Inneneinsicht jüdischen Lebens im Hier und Jetzt“ erlebt, welche die Theaterbesucher "in den Bann zu ziehen vermochte“. Und was will der Künstler mehr, als sein Publikum "mit einem seligen Lächeln in die Nacht entlassen“?

Seit der begeisternden Premiere in Köln - auf großer Deutschlandtour.

Kritiken zu Premiere siehe "Die Juden" Seite! (hier klicken)

Programmarchiv

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Entdecken: 12.04.2005 Literatur im studio dumont mit Cioma Schönhaus oder Der Passfälscher“
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